"Ich hab in 48 Stunden mehr verstanden als in 2 Jahren Therapie."
- Admin
- 13. März
- 2 Min. Lesezeit

Sie saß mir gegenüber, Kaffee in der Hand, Blick irgendwo zwischen erschöpft und aufgewühlt.
Es war der zweite Abend unseres Retreats. Die Gruppe hatte gerade eine intensive Session hinter sich – Stressphysiologie, Körperarbeit, eine Übung, bei der es darum ging, den eigenen Führungsstil nicht zu analysieren, sondern zu fühlen.
Und dann sagte sie diesen Satz.
Sie war nicht "kaputt". Sie war erfolgreich.
Nennen wir sie Julia. 38, Teamleiterin in einem mittelgroßen Tech-Unternehmen, zwei Kinder, Teilzeitstudium nebenher. Von außen: alles im Griff. Von innen: seit zwei Jahren auf Reserve.
Julia hatte Therapie gemacht. Hatte Bücher gelesen. Hatte Journaling versucht, Meditation, einen neuen Job fast angenommen.
Nichts davon hatte den Knoten wirklich gelöst.
Nicht weil die Tools schlecht waren. Sondern weil sie sie immer alleine angewendet hatte. In den Lücken zwischen Meetings. Zwischen Kindern ins Bett bringen und Mails beantworten.
Was vier Tage anders machen
Was am Retreat anders ist, lässt sich schwer in einer Liste erklären. Aber ich versuche es trotzdem:
Es ist das erste Mal seit Jahren, dass diese Frauen nichts leisten müssen. Keine Agenda außer ihrer eigenen Entwicklung. Kein Handy, das vibriert. Keine Rolle, die sie spielen.
Und in diesem Raum – irgendwo zwischen Coaching-Session, Bergluft und dem zweiten Glas Wein mit Frauen, die genauso ticken wie sie – passiert etwas.
Nicht Motivation. Nicht Inspiration.
Klarheit.
Was Julia mitgenommen hat
Am letzten Tag fragte ich die Gruppe, was sie konkret anders machen würden.
Julia antwortete ohne zu zögern: "Ich höre auf, mich für meinen Ehrgeiz zu entschuldigen."
Ein Satz. Vier Jahre Zweifel. Aufgelöst.
Sie hat drei Wochen später das Gespräch mit ihrer Führungskraft gesucht, das sie seit einem Jahr vor sich herschob. Hat eine Beförderung angesprochen. Hat eine bekommen.
Warum ich das erzähle
Nicht um zu beeindrucken. Sondern weil ich weiß, dass da draußen gerade Frauen sitzen, die sich in Julia wiedererkennen.
Die funktionieren. Die liefern. Die sich fragen, wann es eigentlich für sie weitergeht.
Das nächste Retreat ist im September 2026. Vier Tage, Hotel Steinerwirt in Österreich, maximal 12 Frauen.
Wenn du das Gefühl kennst, das Julia beschrieben hat – schreib mir. Oder schau auf bondvoyage.de vorbei.
Die Plätze werden knapp.
Alle Details wurden mit Einverständnis der Teilnehmerin geteilt. Name geändert.




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